Rückblick

Rückblick 2020

Die Museumsaison begann nicht am 15. April, sondern ab dem 22. April. Die Vernissage vom Samstag 25. April 2020 zu den beiden Sonderausstellungen «Fundort Brünig» und «Ein Kloster im Gepäck» wurde abgesagt. 

Am 28. Juni 2020 bot der HVO für seine Mitglieder eine Führung durch die Ausstellung «Nonnen. Starke Frauen im Mittelalter» an. Die Ausstellung schafft eine gute Ergänzung zur Ausstellung im Historischen Museum Obwalden. Das Landesmuseum zeigt auch Objekte aus Engelberg und Sarnen.

 

22. September 2020: Der Zuger Historiker Michael van Orsouw, Autor des Buches «Blaues Blut – Royale Geschichten aus der Schweiz» präsentierte Anekdoten von gekrönten Häuptern, die die Schweiz, auch Obwalden, besuchten – und verknüpfte sie mit den Zeitumständen.

24. September 2020: Das Depot im Neubau des Logistikzentrums an der Bahnhofstrasse 7 in Kägiswil ist bezogen. Bekanntlich musste im März die Besichtigung für Vereinsmitglieder verschoben werden. Hineinschauen und bei einem kleinen Umtrunk fachsimpeln konnte man nun am Donnerstag 24. September.

 

Rückblick 2019

GV 22. März 2019

Die diesjährige Generalversammlung fand am Freitag, 22. März 2019 im Hotel «Bahnhof» in Giswil statt. Vor dem geschäftlichen Teil referierte Myrta Ettlin in einem Kurzvortrag über die Einführung des Frauenstimmrechts in Obwalden. Die Versammlung wählte Richard Brücker und Dominik Rohrer in den Vorstand. Richard Brücker löst Bruno Krummenacher im Amt des Kassiers ab, das dieser sechs Jahre ausgeübt hat. 

Montag, 8. April 2019

Referat von Klara Spichtig und Volkhard Scheunpflug: «Muttelispiel – ein Rätsel und seine Lösung».

Das grosse, kreisrunde Muttelispiel ist eines der auffälligsten Objekte im Historischen Museum Obwalden. Das «Bauernroulette», so sein anderer Name, war ein ebenso beliebtes wie verbotenes Glückspiel: Je nach Mulde, in der die Kugel liegen bleibt, bringt sie dem Spieler Gewinn oder Verlust. Doch was bedeuten die rätselhaften Zeichen in den 55 Vertiefungen? Sind es Symbole? Runen? Römische Zahlen? Geheime Zeichen? Das Rätsel hat eine überraschende Lösung!

Exkursion vom 11.Mai 2019: 2000 Jahre Geschichte in 14 Stunden

59 Mitglieder des Historischen Vereins Obwalden erlebten am Frühlingsausflug eine überaus interessante und abwechslungsreiche Geschichtsstunde. In der Schlachtkappelle Sempach führte Alexander Lieb die Reisegesellschaft in die Zeit von 1386 zurück; die Schlacht fand statt, die näheren Umstände bleiben aber immer noch im Dunkeln. Auf Schloss Hallwyl gab Cécile von Hallwyl einen beredten Einblick in ihr Leben "am Hof", das sehr romantisch und verliebt begann,  aber auch traurige Momente aufwies. Das Musem Aargau bietet auf seinen Schlössern historische Erlebniswelten an; Geschichte wird nicht bloss gezeigt, sondern hautnah erlebbar gemacht. Dies ist Cécile überaus gut gelungen.

Nach dem sehr guten Mittagessen im originellen Hämmerli Parlace, einer ehemaligen Waffenfabrik, tauchten die Teilnehmer auf dem Legionärspfad  in die Zeit des Römerlagers in  Vindonissa (Jahr 56 vor Christus) ein. Die meisten verzichteten auf eine Ausbildung zum Legionär samt angebotener Übernachtungsmöglichkeit im Lager, alle staunten aber über die für damalige Verhältnisse gute "Infrastruktur" in diesem riesigen Militärlager der Römer nördlich der Alpen. Der kurze Hagelschauer vermochte den interessanten Ausführungen der Führerinnen keinen Abbruch zu tun. Am Schluss reichte die Zeit sogar noch für einen kurzen Blick in die Klosterkirche Königsfelden mit ihren farbigen Glasfenstern.

Gut gelaunt und zufrieden entstiegen die Teilnehmer am Abend wieder dem Car, der Regen und die eher kühlen Temparaturen waren vergessen.

Eröffnung des neuen Museumslagers

Am 26. Oktober 2019 wurde das Museumslager im neuen Logistikzentrum des Zivilschutzes eröffnet. Der Tag der Offenen Tür wurde rege genutzt.

Rückblick 2018

Donnerstag, 26. April 2018

Referat Ariane Jedelhauser: «Sarner Korporationen zwischen Tradition und Wandel»

Ariane Jedelhauser berichtete in ihrem Referat über die Ergebnisse ihrer Master-Arbeit, die am Geographischen Institut der Universität Bern entstand. Dabei untersuchte die junge Wissenschafterin mit Obwaldner Wurzeln die Veränderungen von Korporationen und Korporationsalpen in Sarnen seit den 1950er Jahren. Die Bedingungen haben sich verändert: Der politische Einfluss von Bund und Kanton auf die Korporationen hat zugenommen, die Zusammensetzung der Korporationsbürgerschaft ist vielfältiger geworden und die Erträge aus den natürlichen Ressourcen, aus Alpen und Wäldern, haben abgenommen. Dieses Spannungsfeld zwischen Tradition und Wandel beleuchtete die Referentin. 

31. Mai bis 2. Juni 2018

Exkursion Südtirol 

Bericht im Wochenblattvom 6.6.2018

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Dienstag, 11. September 2018

Referat von Dr. Angelo Garovi 

«Tell aus Uri – ein Einwanderer aus Skandinavien?»

In seinem Vortrag ging der frühere Staatsarchivar Angelo Garovi der Frage nach, wie die Tokosage – nun als Tellsage – ins Weisse Buch von Sarnen kam. Er hat darüber ein Büchlein veröffentlicht.