Auf den Spuren zweier Klöster:
83 Mitglieder des Historischen Vereins Obwalden besuchten am 9. Mai Romainmôtier, wo sich einst das wohl älteste Kloster der Schweiz befand. Am Nachmittag besichtigten sie das Rebgut des Klosters Engelberg in Wingreis am Bielersee.
Bericht in der Obwaldner Zeitung
Bruno Ming referierte am 13. November 2025 im Hotel Metzgern zum Obwaldner Nein zur AHV 1947 unter dem Titel: "AHV: Alle Ja, nur einer Nein – Obwaldens Votum von 1947". Dass Obwalden die AHV abgelehnt hatte, wurde weitherum nicht verstanden. Dabei glaubten doch die meisten Obwaldner, alles richtig gemacht zu haben.
Reisebericht von Lucia Müller
Trotz leichtem Regen machte sich eine grosse Schar Interessierter auf den Weg ins Elsass, mit Halt in Wissembourg. Das kleine Städtchen überrascht mit grossem Kulturgut wie wunderschönen Fachwerkhäusern, der ehemaligen Abteikirche, dem Salzhaus mit einem auffallenden Dach und lauschigen Plätzchen am Lauterkanal. Gegen Abend erreichten wir Worms, wo wir für zwei Nächte im Domhotel logierten.
Worms, die Nibelungen- und Lutherstadt, eine der ältesten Städte Deutschlands. Mit einem sehr versierten und humorvollen Reiseführer erkundigten wir die Stadt: den grossartigen sechstürmigen, romanischen Dom St Peter, den der ältesten erhaltenen jüdischen Friedhof ‚Heiliger Sand‘, das Lutherdenkmal. Im skandalträchtigen Quartier Weckerlingsplatz beim St Andreasstift mit Herrschaftsthron erfahren wir Sensationen aus dem Mittelalter.
Zum Mittagessen fuhren wir zum grössten Fass der Welt, nach Bad Dürkheim. Nach dem Essen wurden wir zur kleinen romanischen Stauferstadt Annweiler geführt. Annweiler am Trifels besticht mit Fachwerkhäusern, einem grosszügigen Marktplatz, dem Gerberviertel mit dem ‚Schipkapass‘, dem Museum, das in drei wunderschönen Fachwerkhäusern untergebracht ist und dem friedlichen Gerber-Bach Queich mit den Manessebildern.
Einige Mutige wagten den Aufstieg zur Trifelsburg, in der einst König Richard Löwenherz einsass, und wo die Tapferen trotz Hitze den Aufstieg genossen und mit herrlicher Aussicht belohnt wurden.
Der Besuch der Dom- und Kaiserstadt Speyer ist ein Muss. Die Stadt gehört ebenfalls zu einen der ältesten Städte Deutschlands. Der Kaiser- und Mariendom St Maria und St Stephan ist weltweit die grösste noch erhaltene romanische Kirch und zugleich Kathedrale des Bistums Speyer. In der ehemaligen Mikwa im Judenhof wurden wir in das jüdische Ritualbad eingeführt und auf ungleichen Treppenstufen (fördert die Konzentration, was wichtig für das Ritual ist) zum Bad geführt. Die Dreifaltigkeitskirche ist ganz aus Holz gebaut und hat eine tolle Akustik. Der Läutturm steht einige Meter entfernt, gehörte einst zur katholischen St Georgenkirche und läutet heute für die reformierte Dreifaltigkeitskirche.
Am Nachmittag stand ein Besuch des Weinkellers ‚Cave des Vignerons de Pfaffenheim‘ im Elsass an. Verschiedene Weine und ein grosszügiges, reichhaltiges Zvieriplättli stärkten uns für die Heimfahrt.
Ja, das Essen: wir haben sicher alle zugenommen in diesen drei Tagen. Wir wurden alle kulinarisch und mengenmässig verwöhnt. Das Essen war von gut bis super!!!
Drei wunderschöne, spannende Tage dank Theres und Notker Dillier, die uns dies ermöglichten. Ihnen ein riesiges Dankeschön. Ohne ihren Einsatz, ihr Flair für tolle Orte und Restaurants, ihrem bemerkenswerten Organisationstalent könnten wir keine so tolle Tage erleben. Ganz herzlichen Dank.
Ein zweiter Reisebericht von Peter Zwicky zum Download (PDF)
Obwaldner Geschichtsblätter OGB, Heft 28 (2025)
Die Buchvernissage fand am Freitag, 11. April 2025, 19:00 Uhr in Kerns statt. Mit Heft 28 setzt der Historische Verein Obwalden die Buchreihe der Obwaldner Geschichtsblätter (OGB) fort.=> OGB 28 bestellen
Die Generalversammlung fand am Freitagabend, 11. April 2025 im Anschluss an die Buchvernissage in Kerns (Hotel BERG & BERG, Dorfstrasse 18) statt.
1. Begrüssung
2. Genehmigung der Traktandenliste und Wahl der Stimmenzähler
3. Protokoll der Generalversammlung vom 28. April 2023 in Samen
4. Jahresberichte 2023 / 2024 über Verein und Museum
5. Vereinsrechnungen 2023 / 2024 sowie Revisorenbericht
6. Jahresbeitrag
7. Wahlen
8. Mutationen
9. Anträge
10. Verschiedenes
Unterlagen: Einladung GV (PDF), Jahresbericht Verein 2023/24 (PDF), Jahresbericht Museum (PDF 2023) und (PDF 2024), GV-Protokoll vom 28.04.2023 (PDF), GV-Protokoll vom 11.04.2025 (PDF)
«SÖND WÖLLKOMM» - Der Historische Verein Obwalden in Appenzell
Appenzell mit seinen vielen hübschen Gassen, den reich verzierten Häusern, der Pfarrkirche St. Mauritius, dem Museum, dem rot bemalten Rathaus und dem Schloss ist allein schon eine Reise wert. Wenn dann noch ein Empfang im Rathaus durch den Präsidenten des Grossen Rats dazu kommt, ist der Reisegenuss perfekt.
=> Hier geht es zum Reisebericht (PDF) des HVO und zum Reisebericht (PDF) von Peter Zwicky.
Am 8. Juni fand unsere Reise nach Appenzell gemäss Ausschreibung (PDF) statt.
Gemeinsam mit der Heimatkundlichen Vereinigung Giswil lud der Historische Verein am 23. Mai zu einem Referat im Restaurant Bahnhof Giswil ein. Der Rechtshistoriker Mike Bacher spracht über die Seilbahnen und Skilifte als wesentliche Elemente der Tourismusentwicklung in der Innerschweiz. Ein besonderes Augenmerk galt dabei der Mörlialp.
Nachdem uns Klara Spichtig und Peter Halter die Sonderausstellung «Hotel Vergissmeinnicht» gezeigt hatte, führten wir am Freitag, 28. April 2023, unsere Generalversammlung im Hotel «Krone» durch.
Die wichtigsten Sitzungsunterlagen:
Die letztjährige Reise führte vom 8. bis 10. Juni 2023 ins landschaftlich reizvolle Aostatal.
Bericht im Obwaldner Wochenblatt vom 17.6.2023
